Einlagensicherung
So ist Ihr Geld bei Festgeldanlagen geschützt
Was ist die Einlagensicherung?
Die Einlagensicherung ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Schutzsystem für Bankeinlagen. Sie greift, wenn eine Bank zahlungsunfähig wird und sichert die Einlagen der Kunden bis zu einem bestimmten Betrag ab.
Wie funktioniert die Einlagensicherung?
In der EU ist die Einlagensicherung durch die Richtlinie 2014/49/EU geregelt. Jedes EU-Mitgliedsland muss ein Einlagensicherungssystem betreiben, das im Insolvenzfall einer Bank die Einlagen der Kunden schützt.
Schutzumfang
- 100.000 € pro Person und Bank
- 200.000 € für Ehepaare bei gemeinsamen Konten
- Temporär erhöhter Schutz bis 500.000 € in bestimmten Situationen
Auszahlungsfrist
Im Insolvenzfall muss die Einlagensicherung innerhalb von 7 Werktagen (ab 2024) die gesicherten Einlagen auszahlen.
Einlagensicherung bei ausländischen Banken
Wenn Sie Festgeld bei einer ausländischen EU-Bank anlegen, gilt die Einlagensicherung des jeweiligen Landes. Die Grundabsicherung von 100.000 € ist in allen EU-Ländern gleich, jedoch können die nationalen Systeme unterschiedlich stark sein.
Länder-Ratings im Überblick
| Land | Einlagensicherung | Bewertung |
|---|---|---|
| Deutschland | Entschädigungseinrichtung dt. Banken (EdB) | |
| Spanien | Fondo de Garantía de Depósitos (FGD) | |
| Tschechien | Fond pojištění vkladů (FPV) | |
| Ungarn | Országos Betétbiztosítási Alap (OBA) |